Das Design wurde von heavy-nation entwickelt und wurde mir zur Umsetzung zur Verfügung gestellt. Das Bild stellt das geschützte Logo einer Heavy Metal Homepage dar, und wird auf diversen Veranstaltungen als Blickfang dienen. Interessenten sollten sich über Termine auf der Homepage informieren.
2005 November, Malkarton 35*25, Airbrush und Pinsel
Gitarrensolo, der Titel mag auf den ersten Blick nichts mit dem Bild gemeinsam zu haben. Wer genau hinschaut, sieht den “Surfer” auf seiner Gitarre dahingleiten, leichtfüßig, tänzerisch, fast wie eine Kür im Eislaufstadion. Er improvisiert, spielt auf der Welle, es gibt nichts anderes in diesem Moment als nur der Rausch, mit sich selbst und den Elementen Eins zu sein. Ich glaube, das Gefühl mit allen Sinnen bei sich zu sein, das Gefühl, für einen Augenblick alles tun zu können was man will und es guten Gewissens voll auszukosten, das ist wonach die Seele dürstet. Das ist, wonach der Künstler lechtzt. Das ist der Kick. Hey, Sportler, Musiker, Maler… ist es nicht so? Der “Surfer” ist auf meinem Bild übrigens eine Mumie, ein ehemals Toter auf dem Weg zu seinem neuen Leben …. An dieser Stelle schöne Grüße an Ra’s Dawn.
2005 August, Malkarton 50*35, Airbrush und Pinsel.
Manchmal scheint eine gewaltige Verantwortung auf den eigenen Schultern zu lasten. Es gibt Tage, da glaubt man, die Welt retten zu müssen … der Kinder wegen. Und gerade die Kinder, in unserer Obhut gedeihend und Liebe empfangend, bringen ihre Wärme in die so oft kalt erscheinende Welt. Gepanzert und glatt kommt man sich manchmal vor, um die Sorgen der Welt nicht in sich dringen zu lassen. Berührt und weich ein anderes mal, wie beim Anblick eines schlafenden Kindes, um aufzutanken und wieder Liebe geben zu können. Vielleicht ist es eine Verschmelzung der Gefühle, die die (innere) Welt mit Leben füllt. Und die Balance, die es zu halten gilt, um die Verantwortung (er)tragen zu können. Der stille Beobachter weiß, was ich meine. Allen aktiv erziehenden Müttern und Vätern sei die Wichtigkeit ihrer Mission bewusst, denn niemand lebt den perfekten Weg. Jeder darf um seine Fehler weinen, daraus lernen und es erneut wagen, Licht in diese Welt zu bringen.. ….jeder nach seinen Kräften.
Pinoccia ist die kleine Schwester von Pinoccio, unerwähnt und unbekannt. Der alte Schnitzer hatte, nachdem sein hölzener Sohn herangewachsen war und das traute Heim verließ, wiederum den Wunsch, Leben in die Bude zu bekommen. Also nahm er sich einen Holzscheit – niemand vermag heute zu sagen, wie er in seinem Alter den Baum in die Werkstatt geschafft hatte – und schnitzte liebevoll … gaaanz liebevoll diese Puppe hier. Zweifelsohne kam dann irgendwann die gute Fee und verwandelte sie in eine richtige Frau … hat sie wirklich, denn als Vorlage dieser Airbrusharbeit diente mir eine Fotographie von ihr, in Fleisch und Blut. Ja, die Welt steckt voller Wunder!
Gefunden habe ich die Originalablichtung in der art-fantastix Buchreihe. Dank an dieser Stelle dem Verlag für seine freundliche Genehmigung meiner Interpretation..
Die Wächterin Sie wacht über die Entstehung der Planeten, nährt das Lebenselixier zu ihren Füßen mit Fürsorge und Liebe und entlässt die “Heranwachsenden” in die Weiten des Weltraums. Hey, diese “Theorie” ist mit diesem Bild doch klar bewiesen, oder? Wie? Ach so, rechts oben ist gerade ein Raumschiff im Anflug und bringt die Ablösung. Ist doch klar, dass die Wächterin auch mal ins Wochenende beurlaubt wird.
2005 Mai, Papier 20 * 30, Acryl, Airbrush und Pinsel
Feenhaftes als auch etwas unheimlich… Frische – Verdortheit, Licht – Schatten, Genie – Wahnsinn, Gut – Böse. Es scheint das Eine mit dem Anderen Hand in Hand zu gehen, das Eine ohne das Andere nicht existieren zu können.
Treffpunkt …. Nebelschwaden aus dem Blickwinkel eines gerade erwachenden Kindes: Der Morgen dämmert, im Zelt ist es kalt .. leises Flüstern verführt es, das Zelt mit angehaltenem Atem zu öffnen und zum Weiher zu spähen.
Der realistischen Darstellung wegen, hat für den Adler ein Foto Pate gestanden. Die Phantasie schob den Rest hinterher. Nichts ist so, wie es zu sein den Anschein hat. Großes ist klein und Kleines ist groß. Der eigene Standpunkt, die eigene Betrachtungsweise, das eigene Gefühl, die eigene Stärke zählt. Danach richtet sich der eigene Lebensweg, der leicht und fließend oder ein einziger Kampf sein kann. Oder sich irgendwo dazwischen bewegt. Manchmal gerät die eigene innere Stärke ins Verborgene, in Vergessenheit. Diese jedoch brauchen wir, um unseren Weg zu finden und zu gehen autentisch zu sein. Dessen bewusst, ist das Aufsuchen, Wiederentdecken und Nutzen ihrer, eine sinnvolle Aufgabe eines jeden Menschen, der diesen Kampf nicht scheuen mag und seinen eigenen Lebensfluss sucht.